CDU- modernste Volkspartei Europas

Betrachtungen zum neuen Jahr

Wer hätte vor 12 Jahren, als Angela Merkel zur Bundesvorsitzenden der CDU gewählt wurde, geglaubt, dass sie 2012 bei der Wiederwahl ein Traumergebnis von fast 98 Prozent einfahren würde. Die ganz Klugen in- und außerhalb der CDU dachten damals noch, na ja, zwei oder vier Jahre, dann hat sie sich überlebt. Wie man sich irren kann. Ich habe nun seit 1991 sämtliche Bundesparteitage als Delegierter miterlebt. Schon in den 90er Jahren sagte ich zu ihr nach ihren Reden: “Frau  Merkel, das habe sogar ich verstanden.“ In der Klarheit ihrer Sprache war sie damals schon einmalig. Da werden die Dinge direkt und ohne Umschweife angesprochen, so wie es von einer Naturwissenschaftlerin zu erwarten ist. Ich möchte daran erinnern, in welchem Zustand die CDU vor 12 Jahren war. Nach der Abwahl 1998 übernahm Wolfgang Schäuble den Parteivorsitz. Er wusste sehr genau, warum er Frau Merkel zur Generalsekretärin berief. Dann kam der große Schock über die Spendenaffäre Helmut Kohls. Der amtierende Bundeskanzler Schröder bemerkte spöttisch: „Die CDU hat ausgedient und als Volkspartei ist sie erledigt.“

Als dann auch noch Wolfgang Schäuble zurücktrat, wurde Angela Merkel 2000 zur Bundesvorsitzenden gewählt, für eine ziemlich aufgewühlte CDU. Eine Frau aus dem Osten, Protestantin und in der Jungen Union war sie vorher auch nicht. Da muss man schon die Seelenlage altgedienter CDU-Mitglieder aus dem tiefsten Westen verstehen können. Aber was dann für eine Entwicklung begann, hätte damals keiner für möglich gehalten. Die Frau hat einfach gearbeitet. Ihre Regionalkonferenzen haben zu direkten Kontakten mit Mitgliedern in ganz Deutschland geführt. Damit stieg das Vertrauen stetig an. Dass die CDU in den 12 Jahren seit ihrem Amtsantritt zur modernsten und progressivsten Volkspartei in Europa geworden ist, das ist in erster Linie ihr Verdienst. Naturwissenschaftler wissen, dass man oft lange und beständig an der Lösung von Problemen arbeiten muss, bevor sich Erfolge einstellen.
Unvergessen auch die rüde Attacke des abgewählten Bundeskanzlers Schröder 2005, als er in der Elefantenrunde der ARD Frau Merkel herunterputzen wollte, dass seine stolze SPD niemals unter Ihrer Kanzlerschaft in Regierungsverantwortung treten wird. In diesen Minuten kam ihre großartige Bildung und starke Moral eindrucksvoll zum Ausdruck. Sie wurde Kanzlerin, vier Jahre erfolgreich mit eben dieser SPD und ist es heute noch, nach harten Jahren mit der FDP.
Nun versuchen die Parteien links von der CDU, dem Volk ständig einzureden, dass die Schwarz-Gelbe-Koalition nichts auf die Beine gestellt hat. Die Halbierung der Arbeitslosigkeit, Abschaffung der Wehrpflicht, Neuausrichtung der Energiebereitstellung und vor allem die Stabilisierung der Europäischen Union sind doch wohl alleine schon ein gewaltiges Werk. Welch vergleichbarer Staat auf der ganzen Welt steht denn besser da als das von Angela Merkel geführte Deutschland?
Ich glaube, wir haben allen Grund, dafür zu kämpfen, dass die nächste Bundesregierung auch wieder von Angela Merkel geführt wird. Dazu möchte ich Sie alle für 2013 aufrufen.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Schaffenskraft und Zuversicht in die starke Kraft der Christlich Demokratischen Union Deutschlands und ihrer Vorsitzenden.

Herzliche Grüße

Ihr Fritz Niedergesäß

Kreisvorsitzender

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