Was haben wir in den letzten Jahren von der Opposition alles hören müssen. Merkel und die Bundesregierung verspielen das Ansehen Deutschlands durch einen rigorosen Sparkurs in der EU und schadet damit dem Zusammenwachsen der Europäischen Union. Der böse Deutsche ist wieder einmal an allen Problemen schuld, die sich die überschuldeten Staaten selbst eingebrockt haben.

Schon abenteuerlich genug, dass ausgerechnet deutsche Parteien den Aktivisten in Griechenland, die unserer Bundeskanzlerin Hakenkreuze auf die Arme kleben, noch moralische Unterstützung geben. Nun kommt bei einer weltweiten Umfrage, die die BBC in den letzten Wochen durchgeführt hat, genau das Gegenteil heraus: Deutschland ist das beliebteste Land der Welt.

Ausgerechnet unsere EU-Partner haben Deutschland besonders positiv bewertet, trotz des klaren Kurses bezüglich des Umbaus der Strukturen und der Konsolidierung der Finanzen. Die Wirtschaftskraft Deutschlands steht weltweit auf Platz 1. Da kommen doch die Linken auf die Idee, dass wir ein paar Löcher zurückstecken müssen, um den Abstand zu den schwächeren Ländern in der EU zu verringern. Verrückter geht es nicht mehr. Die haben bis heute nicht verstanden, wie Wirtschaft und Leistungskraft aufgebaut und umgesetzt wird.

Nun haben auch noch zwei deutsche Mannschaften um den Champions-League- Pokal gekämpft. Das bisher Spanien, Italien und England im Fußball europaweit dominierten, war nach Ansicht dieser Leute normal. Aber schon flackert die Gefahr auf, dass Deutschland in Europa wieder die Führung auf allen Gebieten übernehmen will. Das will aber die von Dr. Angela Merkel geführte Bundesregierung nicht. Schön bescheiden bleiben und solidarisch mit unseren Partnerländern umgehen. Unterstützung bei der Schaffung funktionierender Strukturen, Ausbildung von Fachkräften, Export unseres dualen Ausbildungssystems usw. Aber eines liegt der CDU ganz besonders am Herzen. Die Soziale Ökologische Marktwirtschaft, unter Adenauer und Erhardt von der CDU Ende der 40er Jahre eingeführt, möchten wir allen Ländern ans Herz legen. Fairer Wettbewerb in der Wirtschaft, Reform der Bankensysteme weltweit, gerechte Verteilung der Ergebnisse harter Arbeit - das sind die Aufgaben, für die wir als Deutsche mit aller Kraft werben sollten.

Aber auch hier ist zu bedenken, die Entscheidungen in den demokratischen Staaten treffen die dort vom Volk gewählten Regierungen. Wir haben allen Grund, uns über die Ergebnisse der BBC-Umfrage zu freuen. Als Mitglieder der modernsten und reformfreudigsten Volkspartei Europas nehmen wir das Ergebnis als Ansporn für unsere Arbeit auf und werden alle Kraft darauf verwenden, dass von Deutschland nur noch Solidarität, Mitgefühl, Nächstenliebe und Wohltätigkeit ausgeht.

Kämpfen wir dafür, dass die Union die Wahlen gewinnt und dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt.

Ich wünsche Ihnen einen guten Monat Juni.

Ihr Fritz Niedergesäß

Kreisvorsitzender 

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