Sommerpause, oder was man so nennt

Unser Bezirksstadtrat hat das Wort

Liebe Mitglieder,

parlamentarische Sommerpause. Das ist auch im BA endlich mal die Zeit, liegen gebliebenes aufzuarbeiten. Doch blicken wir zurück was uns der Juli brachte:

Frieda Herz „Stadträtin für einen TAG“ zu Besuch im Sportausschuss

Frieda Herz „Stadträtin für einen TAG“ begleitete mich auch bei diesem Teil meiner Tätigkeit als Bezirksstadtrat. Am 1. Juli tagte der Sportausschuss der BVV Treptow–Köpenick vor Ort beim Segel-Club Seddin e.V.. Frieda „Stadträtin für einen TAG“ hatte  mich bereits vor einigen Tagen an meinem Amtssitz im Rathaus Köpenick besucht. Sie wurde von mir in die täglichen Arbeiten des Stabes der Abteilung eingeführt, aber auch über die Arbeit mit der BVV und den Fachausschüssen informiert.

Da hierzu auch die Ausschüsse gehören, sollte sie, als Sportlerin, natürlich an der Sitzung des Sportausschusses teilnehmen. Dieser begann mit einer informativen Bootsfahrt über den Seddinsee zum Thema Uferschutz. Danach wurde die reguläre Tagesordnung abgearbeitet und Anfragen zu Anträgen und Beschlüssen u.a. gestellt. Für das Bezirksamt berichtete ich den Ausschussmitgliedern zu Themen des Fachbereiches Sport. Frieda: „Der Sportausschuss war sehr interessant zu beobachten und auch sehr informativ. Es war eine lockere freundliche Runde, die sich gegenseitig zugehört hat und versucht hat ohne Streit Probleme zu lösen, was ihnen auch sehr gut gelungen ist. Ich wurde freundlich empfangen und bedanke mich für diese Erfahrung.“ J Diesen freundlichen Umgang wünsche ich mir auch in den anderen Fachausschüssen.

Hallenbäder im Bezirk Treptow-Köpenick stehen weiter für Öffentliches Schwimmen zur Verfügung

Ich kann mit Freude mitteilen, dass alle 3 Hallenbäder im Bezirk Treptow-Köpenick, nach Auskunft der Berliner Bäderbetriebe im Sportausschuss der BVV, auch weiterhin für öffentliches Schwimmen zu sozialverträglichen Preisen erhalten bleiben. Laut BBB bleibt damit die Schwimmhalle Allendeviertel als Mischbad, die kleine Schwimmhalle Wuhlheide vor allem für Kinder-, Baby-, Familien- und Seniorenschwimmen und die Schwimmhalle Baumschulenweg für Früh- und Kursschwimmen weiter erhalten. Dafür hatte ich mich bei der Senatskanzlei und den Bäderbetrieben eingesetzt.
Dennoch sind aus betriebswirtschaftlichen Gründen Veränderungen bei der Schwimmhalle in Baumschulenweg notwendig. Eine Analyse hat ergeben, dass eine Spezialisierung der Schwimmhallen eine effizientere Ressourcennutzung ermöglicht. Auch Nutzerkonflikte (z.B. zwischen Schulklassen und Freizeitschwimmern) können dabei vermieden werden. Stellenkürzungen oder Standortschließungen sind nicht vorgesehen. Das Bad in Baumschulenweg soll als Schul-, Vereins- und Kursbad genutzt werden. Auch bisher waren Schulen und Vereine die Hauptnutzer des Bades. Dafür soll es in anderen Bädern mehr Allgemeinnutzungen geben. Das „Frühschwimmen“, was bisher 50% der Badegäste in Baumschulenweg ausmachte, wird es dort weiter geben. Bisher besuchten jährlich ca. 25.000 Schwimmgäste, also 70 pro Tag, die Halle. Die dortige Sauna hatte in der Vergangenheit ca. 4.000 Gäste pro Jahr, also lediglich 14 Gäste am Tag. Damit sind die Besetzung der Kassen und der Aufwand für weiteres notwendiges Personal betriebswirtschaftlich nicht zu halten. Die Bäderbetriebe werben dafür, die vorgesehenen Maßnahmen erst einmal durchzuführen, um sie nach der praktischen Umsetzung besser bewerten zu können. Weiterhin bleibt Treptow-Köpenick mit dem Entwicklungsgebiet Adlershof ein möglicher Standort für ein weiteres Multifunktionsbad im Südosten Berlins. Bleibt zu hoffen, dass der positive Einfluss der Union auf die Einnahmesituation des Landes erhalten bleibt, damit eine weitere Charge der SIWA Mittel dafür zum Tragen kommt.

Neues Kunstobjekt für den Rosengarten im Treptower Park

 Am 14. Juli erfolgte in Anwesenheit der Künstlerin die Einweihung einer neuen Skulptur im Rosengarten des Treptower Parks. Für diesen Wettbewerb waren drei Künstlerinnen und Künstler eingeladen worden, von denen Alice Baillaud mit ihrem Entwurf „Die Liebenden“ die Realisierungsempfehlung erhielt. Die Künstlerin und Landschaftsarchitektin Alice Baillaud (geb. 1972 in Nizza) befasst sich in ihren künstlerischen Arbeiten und Installationen mit dem Bild von Licht und Schattenwirkungen im Raum. Dem Rosengarten im Treptower Park fügt Alice Baillaud ein deutliches skulpturales Zeichen ein: Den aufrecht stehenden Metallwänden ist das Silhouettenbild je einer Figur eingeschnitten, die eine Rose hält. Mit den Platten begegnen sich zwei Figuren, und in dem Motiv der Begegnung entsteht das Bild der Liebenden im Park, die sich einander als Ausdruck von Zuneigung und Sympathie eine Rose überreichen. So wird die Metallplastik zu einem Resonanzkörper des Raums als ein Ort der Erholung und der freundschaftlichen Begegnung.

Jan Malkowski wurde Doppelweltmeister – „fez‘er“ überzeugten bei den Weltmeisterschaften im Finswimming im chinesischen Yantei

Vom 17. bis 20. Juli fanden in Yantai / China die 18. Weltmeisterschaften im Finswimming statt. Etwa 250 Athleten aus 29 Nationen kämpften vier Tage um Medaillen, Bestzeiten und Rekorde. Mit Debütantin Antonia Dubberke und Routinier Jan Malkowski waren zwei „fez‘er“ aus Treptow-Köpenick am Start, die sich als echte Teamplayer erwiesen. Nach starken Leistungen an den ersten beiden Tagen, die bereits Bronze und Silber für das deutsche Team bedeuteten, standen die beiden letzten Tage im Zeichen der Staffeln. Diese waren an Spannung kaum zu überbieten. Die Weltmeister von 2013 schafften die Sensation. Max Lauschus, Max Poschart, Florian Kritzler und Jan Malkowski lieferten ein perfektes Rennen und verwiesen die Koreaner und die Russen auf die Plätze. Mit einer Endzeit von 5:24,67 Minuten waren die vier Männer sogar 1,6 Sekunden schneller als bei ihrem Weltrekord vor zwei Jahren. Zum Abschluss der Weltmeisterschaften sorgte die deutsche Sprintstaffel für eine Überraschung. Nicht nur für die vier Männer Max Poschart, Jan Malkowski, Florian Kritzler und Malte Striegler war ihr Sieg über 4x100 Meter Finswimming "unfassbar". Auch Bundestrainer Lutz Riemann konnte es kaum glauben, als Schlussschwimmer Malte Striegler an den in Führung liegenden Weltrekordhaltern aus Russland vorbeizog und mit 0,3 Sekunden Vorsprung den zweiten Titel dieser WM sicherte.  Das Quartett hat den Deutschen Rekord in 2:19,59 Minuten förmlich pulverisiert und dabei den Weltrekord um gerade einmal 0,5 Sekunden verpasst.

Bitte vormerken!!! Am 8. September um 19 Uhr freue ich mich sehr, Sie gemeinsam mit dem Unionhilfswerk Köpenick, zu einer Lesung mit Uwe Lehmann Brauns in die Alte Schule, Dörpfeldstraße, Adlershof einzuladen. Als Gastleser möchte uns Herr Lehmann-Brauns einen seiner Mitautoren, Eberhardt Diepgen, mitbringen. Die beiden lesen aus ihrem Buch „Wer ist Berlin?“ in dem 30 Autoren über die Entwicklung der Stadt von 1945 bis heute Auskunft geben. Ich freue mich auf diesen Abend und dass ich Sie hierzu recht zahlreich begrüßen kann. Ich wünsche Ihnen allen noch eine schöne Ferienzeit.

Ihr/Eurer Michael Vogel

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