Keine vier weiteren Flüchtlingsunterkünfte in Altglienicke!

Pressemitteilung

Die CDU Treptow-Köpenick spricht sich deutlich gegen die von Finanzsenator Kollatz-Ahnen (SPD) geplanten vier neuen Standorte für Flüchtlingsunterkünfte in Altglienicke aus.

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hat sich in einer Pressemitteilung vom 25.02.16 ebenfalls klar positioniert und deutlich gemacht, dass diese vier Standorte in Altglienicke aus bezirklicher Sicht nicht möglich sein werden.
"Diese Standorte befinden sich in einem Radius von einem km, mitten in einem Siedlungsgebiet und direkt angrenzend an das Kosmosviertel, welches der soziale Brennpunkt Altglienickes ist. Eine derartige Konzentration von Flüchtlingen wird nicht zur Akzeptanz durch die Bevölkerung beitragen und eine Integration nahezu unmöglich machen", so die CDU Kreisvorsitzende und Abgeordnete Katrin Vogel.
Erst vor wenigen Wochen wurde das Kosmosviertel durch das Berliner Abgeordnetenhaus in das Programm Soziale Stadt aufgenommen und erhält ein Regionalmanagement. Die neuen Standorte für Flüchtlinge konterkarieren diese Maßnahme. "Man kann nicht auf der einen Seite viel Geld investieren, um bestehende soziale Brennpunkte zu verbessern und gleichzeitig für eine extreme Verschärfung der Rahmenbedingungen sorgen. So sieht verantwortungsvolles politisches Agieren nicht aus", sagt Katrin Vogel.
Die CDU Treptow-Köpenick fordert Finanzsenator Kollatz-Ahnen und Flüchtlingsstaatssekretär Glietsch (beide SPD) auf, die vom Bezirk unterstützten Standorte in Treptow-Köpenick (wie z.B. Gerhard-Sedlmayr-Straße, Fürstenwalder Damm 388, u.a.) auszuwählen und eine gleichmäßige Verteilung innerhalb des Bezirkes sicherzustellen.
Weiterhin ist es unabdingbar, dass der Finanzsenator Kollatz-Ahnen die finanziellen Mittel für die Bezirke bereit stellt, damit ein Ausbau der Kindertagesbetreuung und der Schulen an diesen Standorten schnellstmöglich gesichert werden kann.

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