Die Bezirksstadträtin berichtet

Liebe Freunde,
die Entwicklung der Mitgliederzahlen unserer Partei in einigen Ortsverbänden ist sehr erfreulich. Nach der ersten Enttäuschung über die Flüchtlingspolitik der etablierten bürgerlichen Parteien und einiger verantwortlicher Politiker scheinen einige, auch ehemalige Mitglieder, den frischen Wind in der CDU zu genießen und wieder Hoffnung in die Politik der von ihnen einst gewählten Partei zu schöpfen. 

Ob es uns mit Hilfe von SPD und Linken gelingt, die erforderlichen Mittel für die Sanierung der Regattatribüne zu erhalten, bleibt weiterhin spannend. Mit seiner Ernennung zum neuen Sportsenator hat der ehemalige Stadtentwicklungssenator Geisel ein Schreiben von mir erhalten, mit der Bitte, sich für die erforderlichen Sanierungsmittel einzusetzen. Ich bleibe optimistisch, denn schließlich haben wir bald Wahlkampf und nichts ist für den Wähler überzeugender, als das erforderliche Geld für eine Sanierungsmaßnahme zu beschaffen, die dann auch noch so bedeutungsvoll wie die unter Denkmal geschützte Regattatribüne ist.

Der Bezirkssportbund hat sich nach meinem Besuch in Schmetterlingshorst am 30.11.2016 eindeutig zum schnellen Freizug der letzten Sporthallen im Bezirk positioniert und eine zügige Sanierung gefordert. Eine Räumung der Hallen ist für Januar/Februar 2017 geplant. Plant man eine Sanierungszeit von ca. 6 Monaten ein, kann man von einer Fertigstellung im Spätsommer ausgehen. Bis dahin werden die Schülerinnen und Schüler der Schule in der Köllnischen Vorstadt ab Januar per Busshuttle in die Sporthalle der Heide-Grundschule gefahren. Wenn Mitte April 2017 die Merlitzhalle für den Vereinssport wieder freigegeben wird, sollen die Schule in der Köllnischen Vorstadt und die Schule an der Dahme diese Sporthalle für den Schulsport nutzen können. Für den Vereinssport steht die Merlitzhalle am Nachmittag und am Abend wieder zur Verfügung. Auch für die Sporthalle der Ahorn-Schule in Friedrichshagen ist der Fertigstellungstermin auf den 19.04.2017 festgesetzt worden. Hoffen wir, dass es keine weiteren Verzögerungen mehr gibt.

Aus der ehemaligen Bibliothek in Bohnsdorf kann ich berichten, dass wir uns am 05.01.2017 zusammen mit der Fritz-Kühn-Schule, dem Unionhilfswerk, dem Schulamt und Anwohnern aus Bohnsdorf um eine Weiterentwicklung des Standortes für die Bohnsdorfer Bevölkerung bemühen werden. Ich freue mich auf dieses Gespräch sehr. Das Unionhilfswerk baut gerade die Räume in der Dahmestraße 33 zu Unterkünften für wohnungslose Menschen um. Hier sollen vor allem Frauen und Kinder eine Bleibe finden. Alle könnten von einer Öffnung der Bibliothek partizipieren, die sich im Fachvermögen von „Schule“ befindet.

Die Volkshochschule und die Kirche Zum Vaterhaus in Baumschulenweg sollen energetisch saniert werden. Etliche Millionen Euro werden fließen. Und so hat der Leiter der Volkshochschule schon einen langen Wunschzettel für die Bauvorplanung geschrieben. Baumschulenweg erhält mit der Instandsetzung der Fassade ein wunderschönes Schmuckstück zurück.

Am 10.12.2016 konnte ich der Feier des Ballettstudios Brigitte Bätz aus Müggelheim beiwohnen. In einer fast zweistündigen Gala tanzten die großen und kleinen Tänzerinnen und Tänzer, was das Zeug hielt. Der Saal des Russischen Hauses für Wissenschaft und Kultur war mit Müggelheimer Eltern, Großeltern und Vertreterinnen der Grundschule prall gefüllt. Trotz etlicher Termine an diesem Tag habe ich den bunten Abend sehr genossen.

Die wunderbaren Konzerte der Joseph-Schmidt-Musikschule in Adlershof und Friedrichshagen zur Adventszeit waren für alle Besucherinnen und Besucher eine herrliche Abwechslung vom Weihnachtsstress.

Obwohl das furchtbare Attentat auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz am 19.12.2016 viele Menschen stark verunsicherten, habe ich mich doch mit vielen begeisterten Unionanhängern auch aus meiner Familie und meiner Freundschaft am 23.12.2016 zum Stadion An der Alten Försterei begeben und mit ca. 27.000 Fans Weihnachtslieder gesungen. Ich lasse mir diese Tradition von keiner extremistischen Tat streitig machen!

Das Bezirksamt hatte am 21.12.2016 einheitlich um 15 Uhr in einer Schweigeminute den Opfern gedacht. Ruhe und Frieden werden die Familien der Opfer nicht finden können. Ich hoffe, dass die vielen Verletzten bald wieder gesund werden.

Allen Mitgliedern unserer Partei wünsche ich einen guten Start in das neue Jahr.

Herzliche Grüße
Ihre/eure Cornelia Flader 

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