Verbesserungen für viele Anwohner im Wasserschutzgebiet Johannisthal und Altglienicke

Am 7. Januar hatte die CDU Treptow Köpenick mit Vertretern der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz einen Gesprächstermin vereinbart, um sich über den aktuellen Stand zum Wasserschutzgebiet Johannisthal zu informieren. Die Vertreter der vor Ort tätigen Bürgerinitiative Baumschulenweg/Johannisthal waren ebenfalls dabei.

Vorangegangen war im Juli 2008 unsere Informationsveranstaltung in Altgleinicke. Hier erläuterte Frau Dr. Fritz-Taute (Referatsleiterin für Wasserwritschaft in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz) das Wasserversorgungskonzept für Berlin bis zum Jahr 2040.
 
Für unseren Bezirk ist bei dem neuen Wasserversorgungskonzept u.a. von besonderer Bedeutung, dass das Schutzgebiet Johannisthal in geänderter Form und mit weniger betroffenen Bürgern erhalten bleibt und dass dort bis 2014 ein neues Wasserwerk für ca. 25 Mio EUR errichtet wird. Das Wasserschutzgebiet Altglienicke wird komplett aufgehoben. Welcher Art die Änderungen des Schutzgebietes in Johannistahl sein würden, konnte damals noch nicht gesagt werden. Deshalb fragten wir jetzt noch einmal nach.
 
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die Planungen zum Wasserschutzgebiet Johannisthal noch nicht vollständig abgeschlossen. Es steht jedoch fest, dass bestimmte Brunnen für das neue Wasserwerk nicht mehr benötigt werden, neue gebaut werden und das Wasserschutzgebiet in Richtung Wald verschoben werden kann. Dadurch wären viele Gründstücke, z.B. südlich des Königsheideweges nicht mehr in der engeren Schutzzone, könnten bauen und hätten etliche Einschränkungen weniger.
 
Da mit einer gesetzlichen Neuregelung nicht vor 2014 zu rechnen ist, hat sich die Senatsverwaltung entschlossen, eine allgemeine Verfügung zu erlassen, mit welcher Anfang März 2009 zu rechnen ist.
Diese Verfügung wird bewirken, dass die betroffenen anliegenden Bürger bereits jetzt so gestellt werden, wie es nach Veränderung der Wasserschutzgebietsverordnung vermutlich der Fall sein wird.
 
Woher auch immer der Sinneswandel der Senatsverwaltung kommt, die vielen jahrelangen Rechtsstreite der betroffenen und inzwischen organisierten Bürger sind sicherlich daran nicht unbeteiligt. Und vielleicht zeigt uns das wieder einmal mehr, dass man mit guten Argumenten auch Gehör finden kann.
 
Auf jeden Fall an dieser Stelle ein Dankeschön an die Referatsleiter der Senatsverwaltung Frau Dr. Fritz-Taute und Herrn Stein, die die Erarbeitung dieser allgemeinen Verfügung im Interesse der Bürger ermöglicht und durchgeführt haben.
 
Um Sie über die anstehenden Änderungen zeitnah zu informieren, planen wir hierzu zusammen mit der Senatsverwaltung Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz eine Informationsveranstaltung Anfang/Mitte März .
 
Ort und Datum werden rechtzeitig bekannt gegeben.
 
Katrin Vogel
Stv. Kreisvorsitzende CDU Treptow-Köpenick
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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