Der Müggelsee ist überall

Demonstration für Schutz vor Fluglärm am 10. September

Die Diskussion um die Flugroute über den Müggelsee hat gezeigt, dass die CDU mit der Ablehnung des Antrags zum Bau des Verkehrsflughafens BBI in Schönefeld im Abgeordnetenhaus von Berlin im Jahr 2002 richtig lag. Es ging um den Bau eines leistungsfähigen Flughafens und die Entlastung Berlins vom Fluglärm. Beides ist an diesem Standort, Schönefeld,  bis heute nicht gesichert.  Von namhafter, auch politischer Seite werden Lärmschutz vor Wirtschaftlichkeit und Flugrouten, die Doppelbelastungen durch sowohl An- als auch Abflüge vermeiden, zugesagt aber es wird genau entgegengesetzt  gehandelt.  Richtig ist die „Lösung Nr. 79“ im Wahlprogramm der CDU Berlin: „Das bedeutet, dass dicht besiedelte Gebiete nicht überflogen werden und die für die Bevölkerung lärmärmsten Flugrouten festlegt werden.“  Um die Verantwortlichen an ihre Zusagen und ihre Pflicht zum Handeln im Interesse der Umwelt und der Menschen zu erinnern, findet am 10. September erneut eine Großdemonstration gegen Fluglärm statt.

Die Großdemonstration am Flughafen Schönefeld, BBI/BER, am  10. September 2011, von 15 bis 17 Uhr, steht unter dem Motto „Überflüge stoppen“ und fordert damit den Vertrauensschutz in die Festlegung des Planfeststellungsverfahrens und des Luftverkehrsgesetz, Flugrouten nach Sicherheits- aber auch Lärmschutzgesichtspunkten (Wirtschaftlichkeit ist darin kein Abwägungsaspekt), festzulegen, ein. Es sind Lösungen möglich, so dass weder der Müggelsee, noch Bohnsdorf oder andere Ortsteile von Treptow-Köpenick überflogen werden müssen. Es ist nur ein starrsinniges Festhalten an einen an diesem Standort nicht realisierbaren  Großflugplatz oder ein, übrigens nicht genehmigtes, Drehkreuz, aufzugeben.

Start der Demonstration ist auf der Rudower Seite des Bahnhofs Schönefeld – über den Nordausgang des Bahnhofs oder über die Brücke über die Gleise zu erreichen.

 

Fluglärmbeauftragter

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