Geschichtsvergessenheit von Schülerinnen und Schülern ist alarmierend

Die jüngste Studie der Freien Universität Berlin hat ergeben, dass Schülerinnen und Schülern nur unzureichend über die deutsche Geschichte informiert sind. Nur 40 Prozent der Befragten hält demnach die Bundesrepublik für demokratisch. Auch wissen sehr viele nicht, dass die DDR eine Diktatur war. "Die Geschichtsvergessenheit manifestiert sich. Das ist alarmierend", warnte Kai Wegner (MdB), Generalsekretär der Berliner CDU. Wer nicht in der Lage sei, zwischen Demokratie und Diktatur zu unterscheiden, könne kaum wertschätzen, in Freiheit zu leben.

"Der Nationalsozialismus und die DDR zeigen, dass Freiheit und Gerechtigkeit nicht selbstverständlich sind. Freiheit und Gerechtigkeit sind Errungenschaften, die nicht nur erkämpft, sondern auch verteidigt werden müssen", so Kai Wegner weiter.

Die Berliner CDU fordert deshalb seit Jahren, den Besuch von authentischen Orten in den Schulalltag zu integrieren. Außerdem unterstützt sie die Forderung von Wissenschaftlern, die Besuche durch anschließende Diskussionen zu vertiefen. "Ziel muss es sein, die Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren, damit sich die dunklen Seiten deutscher Geschichte nicht wiederholen", betonte Kai Wegner.

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