Kampf gegen Rassismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Anlässlich des internationalen Tages gegen Rassismus warnt der Generalsekretär der CDU Berlin Kai Wegner (MdB) davor, im Kampf gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung nachzulassen.

Berlin ist eine weltoffene und tolerante Stadt, in der Menschen aus 180 Nationen zusammenleben. Mittlerweile stammt jeder 4. Berliner aus einem anderen Land und 43% aller Kinder haben bereits einen Migrationshintergrund. "Diese Vielfalt gehört zu Berlin. Deshalb sind alle aufgerufen, Rassismus, Gewalt und Diskriminierung mutig und entschlossen entgegenzutreten. Denn Toleranz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die jeden Tag gelebt werden muss", mahnt Wegner.

Gerade die Mordserie der Zwickauer Terrorzelle hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, gegen Fremdenfeindlichkeit entschieden vorzugehen. "Wir verurteilen die menschenverachtenden Straftaten der NSU auf das Schärfste. Die an den schrecklichen Morden Beteiligten müssen die ganze Härte des Gesetzes spüren. Ein weiteres wichtiges Signal in die rechtsextreme Szene hinein ist, das Verbot der NPD voranzutreiben. Der braune Sumpf muss endlich trocken gelegt werden!", betont Wegner.

Eine Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung geht von jeder Form des Extremismus aus. "Diese Gefahr müssen wir insgesamt eindämmen. Deshalb dürfen wir auf keinem Auge blind sein", so Wegner abschließend.

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