Söldner-Vorwurf: Die SPD muss die Zusammenarbeit mit Grass beenden

Der Schriftsteller Günter Grass diffamierte bei einer Veranstaltung mit dem SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück die Bundeswehr als „Söldnerarmee“. Hierzu erklärt der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner:

„Es ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten, wenn ausgerechnet ein ehemaliger Soldat der Waffen-SS vom moralischen Hochsitz aus die Parlamentsarmee Bundeswehr, die seit fast 60 Jahren dem Frieden in der Welt dient, so übel beschimpft. Unsere tüchtigen Soldaten, die zuletzt bei der Flutkatastrophe Großartiges für den Schutz der Bevölkerung geleistet haben, haben eine solche Behandlung nicht verdient.

Seit Jahrzehnten gilt: Wann immer sich Grass politisch äußert, liegt er fundamental falsch. Für den Zustand der SPD spricht es Bände, wenn sie glaubt, mit einem solchen politischen Wirrkopf Wahlkampf machen zu müssen. Die Aussagen von Grass fallen direkt auf Peer Steinbrück zurück. Es reicht nicht aus, sich von diesen unverfrorenen Beleidigungen zu distanzieren. Die SPD darf Günter Grass zukünftig keine öffentliche Bühne mehr bieten.“

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