Turbulenzen in Berlin
Im Land Berlin ist es nicht ganz so spektakulär abgegangen. Der Staatssekretär für Kultur beim Regierenden Bürgermeister, ein vermögender Erbe, hat nur sein Vermögen in der Schweiz versteckt und auf die Einkünfte aus Zinsen keine Steuern gezahlt. Nicht eben die edle Art für einen Kulturstaatssekretär, der ja wissen muss, wie eben auch Kulturförderung aus Steuergeldern finanziert wird. Aber hier muss kein CDU Minister oder Senator wegen des Fehlverhaltens eines Sozialdemokraten zurücktreten. Es stellt sich auch die Frage, warum viele ihr Vermögen ins Ausland bringen. Vielleicht liegt es auch daran, dass Deutschland nicht genug seriöse Angebote für Leute macht ihr Geld zu Hause anzulegen. Ich hätte da jede Menge Vorschläge, wie man sich in Öffentlich Privaten Partnerschaften für die eigene Kommune einbringen könnte. Aber da denke ich gleich wieder an Tilo Sarrazin. Der hat angeblich in seinem neuen Buch geschrieben, dass es eine totale Gleichheit unter den Menschen nie geben wird und auch nicht geben darf. Recht hat er. Das ganze Geschwätz der vereinigten Linken in unserem Land über die 10 Prozent die 80 Prozent des Vermögens besitzen löst nur Neid aus. Wer sich also zu erkennen gibt mehr zu haben als sein Nachbar, der hat es nicht leicht in Deutschland. Wohin Gleichmacherei führt, haben wir nach 40 Jahren Sozialismus im östlichen Teil Deutschlands gesehen. Wenn man dann noch weiter nach Osten schaut, stellt man fest, nach 70 Jahren Sozialismus oder Kommunismus in der Sowjetunion sind die wohl zu dem Ergebnis gekommen, dass die Oktoberrevolution von 1917 der größte Irrtum der Menschheitsgeschichte war.
Lassen Sie sich nicht irre machen. Die CDU steht für eine Leistungsgesellschaft. Nur wenn es eine starke Wirtschaft gibt und diese auch gute Gewinne macht, können alle Beteiligten gut verdienen. Vor allen Dingen kann man dann auch den Sozialstaat finanzieren und damit denen helfen, die nicht so gut dastehen.
Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Frühling
Ihr Fritz Niedergesäß