Trauer um Norbert Blüm

Zum Tode des früheren Bundesarbeitsministers, Berliner Senators für Bundesangelegenheiten und langjährigen stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU Deutschlands, Dr. Norbert Blüm, erklärt der Landesvorsitzende der CDU Berlin, Kai Wegner:

 

 

"Norbert Blüm war eine herausragende politische Erscheinung. In seinem politischen Leben hat er sich in besonderer Weise um Deutschland und um Berlin verdient gemacht. Als engagierter Katholik, der durch die katholische Soziallehre nachhaltig geprägt wurde, hat sich der Arbeitersohn und gelernte Werkzeugmacher schon früh als das soziale Gewissen der Union profiliert. In einer sehr menschlichen Weise hat er für die Interessen der Arbeitnehmer in diesem Land gestritten. Norbert Blüm war die soziale Stimme der CDU: ehrlich, gradlinig und authentisch. Der Mensch stand bei ihm stets im Mittelpunkt.

 

Norbert Blüm ist 1981 vom damaligen Regierenden Bürgermeister von Weizsäcker nach Berlin geholt worden, wo er dann als Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter Berlins beim Bund sich in höchst engagierter Weise für die Interessen unserer Stadt einsetzte. 1982 ereilte ihn dann der Ruf des neugewählten Bundeskanzlers Helmut Kohl, in dessen Kabinett als Bundesarbeitsminister zu dienen. Als einziger Minister gehörte er vom ersten bis zum letzten Tag der Regierung von Helmut Kohl an. In dieser Zeit hat er es auf unnachahmliche Weise geschafft, den sozialen Fragen Gewicht zu verleihen und sich für die Interessen jener einzusetzen, die der sozialen Hilfe bedurften.

 

Der Familie von Norbert Blüm entsende ich mein Mitgefühl und meine tief empfundene Anteilnahme. Die CDU Berlin verneigt sich vor der herausragenden politischen Lebensleistung von Norbert Blüm."

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